Was einst als militärisches Hindernis diente, sichert heute die freie Bahn für Wildtiere: Die ehemalige Panzersperre im Gebiet «Neuland» ist das erste Eigenheim des NVR und ein entscheidendes Puzzlestück für die regionale Biotopvernetzung.
Geschichte
Im Jahr 2017 erwarb der NVR die alte Panzersperre für ca. 2'500 CHF von der Schweizer Armee. Ziel dieses historisch ersten Landkaufs war es, den wichtigen Wildtierkorridor AG-R01 langfristig vor einer möglichen Siedlungsausdehnung in Richtung Osten zu schützen.
Lebensräume und Arten
Das Areal fungiert als ökologische Trittsteinfläche innerhalb einer grossflächigen Wanderroute. Der Korridor verbindet den Rhein und Deutschland über Gebiete wie das Chleigrüt und das Wäberhölzli mit den südlich der Autobahn gelegenen Wäldern. Durch gezielte Aufwertungen bietet die Fläche nun geschützten Raum für wandernde Wildtiere.
Zukunft
Durch den Besitz des NVR ist dieser Abschnitt des Grün-Korridors dauerhaft rechtlich abgesichert. Er stellt sicher, dass die Wanderwege der Tiere auch bei künftigen Infrastrukturprojekten unverbaut und passierbar bleiben.


