Aktuell

REK Rheinfelden - Stellungnahme NVR-Vorstand

Zur Vernehmlassung bei den Mitgliedern

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Stellungnahme NVR zum REK Rheinfelden
REK Rheinfelden Entwicklung Natur Umwelt
2020-02-20_REK Fragebogen_NVR_Mitwirkung
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Siehe auch unser früherer Text zum Thema weiter unten

18. Februar 2020

Die Störche kehren zurück

Bereits Ende Januar waren im Horst auf dem Storchennesttrum grössere Gefiederte auszumachen. Die auffallend langen Hälse liessen im Städtchen das Gerücht kursieren, „unsere“ Störche wären aus dem Winterquartier zurück. Beim genaueren Hin-Sehen und vor allem auch -Hören konnte man aber leicht feststellen, dass es sich nicht um unsere erwarteten gefiederten Sommergäste, sondern um ein Graugänsepaar handelte, welches sich vorübergehend dort aufhielt und lautstark auf sich aufmerksam machte.

1. Februar 2020

Strategie-Tag des Vorstandes

Am Samstag, 1. Februar hat der vor einem Jahr erneuerte und stark erweiterte Vorstand im trinationalen Umweltzentrum (TRUZ) in Weil eine ganztägige Sitzung abgehalten.

Ziel des Tages war, Strategien zu entwickeln, wie die neuen Kapazitäten und Kompetenzen des Vorstandes genutzt werden können um Natur und Umwelt in Rheinfelden mittel- und längerfristig besser zu schützen.

Mehr dazu an der kommenden GV. 

11. Januar 2020

Planung des Gebiets Rheinfelden Ost & Möhlin Bahnhof

Auf dem Areal nördlich des Bahnhof Möhlin sollen in absehbarer Zeit Wohnungen für Familien, ein Gymnasium und Gewerbefläche entstehen. Die Gemeindegrenze zwischen Rheinfelden und Möhlin läuft mitten durch das Gebiet hindurch. Die Gemeinden planen deshalb die Entwicklung gemeinsam.

 

Auch die Öffentlichkeit ist zur Mitwirkung eingeladen: Im Rahmen von fünf verschiedenen Workshops können sich Bevölkerung, Gewerbe, Parteien, Schulen und Vereine äussern und ihre Anliegen einbringen. So hat auch der NVR die Einladungen zur Mitarbeit an den Workshops vom 11.01.2020 zum Thema «Bauliche Dichte, Durchgrünung und Natur» und vom 13.01.2020 zum Thema „Gewerbe, Unternehmen im Gebiet Bahnhof Möhlin“ wahrgenommen. Der Vorstand war an diesen Anlässen gut vertreten und hat die Anliegen der Natur eingebracht.

 

Aus Sicht der Natur kann die Entwicklung des Bahnhofareals nicht losgelöst vom Gebiet Chleigrüt erfolgen. Wir befürworten verdichtetes Bauen in Bahnhofnähe, unter Berücksichtigung moderner baulicher Standards (Konzept zur Lichtemission, begrünte Dächer etc.) und attraktiver Grünraumplanung. Es ist dabei wichtig, dass der durch das Planungsareal führende Vernetzungskorridor erweitert wird.

 

Im Gegenzug zu einer Überbauung beim Bahnhof Möhlin fordern wir jedoch, dass das Gebiet der ehemaligen Kiesgrube Chleigrüt nicht überbaut wird. Dieser Landschaftsraum muss für Mensch und Natur grün bleiben.

 

Ob unsere Message bei den Gemeindevertretern angekommen ist, wissen wir nicht mit Sicherheit. Sicher ist aber, dass auch andere Vereine und Einwohner aus Möhlin unsere Meinung betreffend Chleigrüt teilen. In diesem Zusammenhang machen wir Sie auf die Aktivitäten des eigens für die Renaturierung des Chleigrüt gegründeten Vereins aufmerksam. Auf der Webseite www.chleigruet.ch informiert der Verein über das zukunftsfähige Projekt. Der NVR unterstützt den Verein Chleigrüt und bleibt an der Sache dran.

 

An der Einwohnergemeindeversammlung vom Juni 2020 kommt der Kredit zur Testplanung des Areals Rheinfelden Ost/Bahnhofareal Möhlin zu Abstimmung.

November 2019 bis Februar 2020

Vernehmlassung REK - Rheinfelden

Das Räumlichen Entwicklungskonzepts (REK) ist ein strategisches Steuerungs- und Führungsinstrument für die planerische und bauliche Entwicklung von Rheinfelden, und es bildet die Grundlage für die Nutzungsplanung. Ziel des REK ist es, die Entwicklung von Siedlung, Freiraum und Mobilität aufeinander abzustimmen.

 

Bis Ende Februar 2020 sind die EinwohnerInnen und Vereine/Verbände aufgeforder ihre Anliegen zum REK einzubringen.

 

Da mit dieser langfristigen Planung auch wichtige Entscheide bezüglich Umwelt und Natur in unserer Gemeinde vorgespurt werden, ist es selbstverständlich, dass der NVR sich eingehend damit befassen muss. Der Vorstand wird daher eine ausführliche Stellungnahme ausarbeiten, die er allen Mitgliedern zu Kenntnis unterbreiten wird, damit Ihr Euch zur Vorstandsmeinung äussern könnt. So soll eine fundierte Meinung des NVR gebildet werden.

 

Wir möchten alle Interessierten dazu auffordern, sich schon jetzt ein Bild zu machen von der REK-Planung, die in einer vorgegebenen Begleitgruppe entstanden ist. Das umfangreiche Dokument kann hier oder auch von der Webseite der Stadt Rheinfelden heruntergeladen werden.

 

Wir hoffen auf viele engagierte Vereinsmitglieder, die sich an dieser wichtigen Vernehmlassung auch privat und im Sinne der Natur beteiligen.

14. Dezember 2019

Waldkauz - Jäger der Nacht

Tagsüber versteckt sich der Waldkauz meist in Höhlen von Bäumen. Wie Beobachtungen zeigen, lebt  aber mindest ein Waldkauz in einer Felsenhöhle im kleinen «Naturschutzgebiet» Dornröschen. Dieses Naturschutzgebiet wurde 2017 in Zusammenarbeit mit dem Forst Rheinfelden geschaffen und ist ein Ort hoher Biodiversität geworden.

Ein Waldkauz lebt in der Felswand des Dornröschen in Rheinfelden

November: Die letzten Blätter fallen

Bis weit ins Jahr 2020 aktuell

Doppel-Initiative Biodiversität und Landschaft von BirdLife, WWF, Pro Natura u.a.

20. September 2019

Spatenstich Wärmezentrale Rüchi

Ergänzender Nachtrag vom 12. Februar 2020

     Wir freuen uns, feststellen zu dürfen, dass der von uns geforderte temporäre Amphibien-Weiher zeitgerecht und zweckmässig eingerichtet worden ist!

Der NVR hat durch die seine Einwendung via BirdLife Aargau erreicht, dass der im Bau-Perimeter liegende Amphibien-Weiher nicht einfach verschwindet, sondern währen der Bauzeit durch ein Provisorium sichergestellt werden muss, dass die im nächsten Frühjahr eintreffenden Amphibien wieder eine Laichgelegenheit vorfinden, bevor am Ende der Bauzeit ein definitiver Weiher eingerichtet wird.

Dank konstruktiver Gespräche mit der Bauherrschaft (AEW) konnten für die definitive Umgebungsgestaltung wichtige Verbesserungen erzielt werden.

Amphibien-Weiher nach dem Abholzen des umgebenden Wäldchens.   Fotos M. Thüer 7. April 2019

Ende Juli 2019

Die Karawane nach Süden ist angelaufen

Kaum naht der 1. August, sind die Spyren weg. Sie sind auf dem langen Weg in den Süden Afrikas. Aber pünktlich wie eine Schweizer Uhr werden sie in der letzten Aprilwoche 2020  wieder bei uns am Himmel zu sehen sein. (hoffentlich)   JPa

Von Störchen, Uferschwalben und Mausohren wird demnächst Ähnliches festzustellen sein.

Schon etwas früher sind 5 Jungfalken ausgeflogen. Die 12. Brut in unserem mit der Falkencam überwachten Horst  in Bahnhofnähe hat offenbar nicht darunter gelitten, dass in allernächster Nähe intensiv gebaut wurde.