Aktuell

Samstag, 18. Sept 2021

Naturschutztag

Samstag, 11. Sept. 2021

NVR mit dem Bachflohkrebs am Familientag

Mit dem Bachflohkrebs auf Du und Du – der NVR nutzte den Familientag in Rheinfelden für die Pflege von Kontakten, Informationen zum Tier des Jahres und die Information über seine Arbeit.

Das vergangene Wochenende war für den NVR die passende Gelegenheit, um am Familientag in Rheinfelden das Tier des Jahres, den Bachflohkrebs, vorzustellen und über seine Wichtigkeit im Ökosystem zu informieren.

Familien und Kinder konnten am NVR-Stand das entsprechende Gesellschaftsspiel gemeinsam spielen und mehr über dieses kleine, aber wichtige Tier zu erfahren. Dabei ging es darum, spannende Fakten kennenzulernen und den Blick dafür zu schärfen, dass die Natur nachhaltig geschützt werden muss, damit der Bachflohkrebs auch in Zukunft seine Rolle im Ökosystem ausüben kann.

Eine Bastelvorlage für ein Himmel-und-Hölle-Spiel und eine kindergerechte Broschüre zum Bachflohkrebs konnten als «Bhaltis» und zur Wissensvertiefung mitgenommen werden.

«Unsere Präsenz am Familientag war eine tolle Erfahrung. Wir konnten zahlreiche Gespräche zu unserer Arbeit mit den BesucherInnen führen», freute sich Béa Bieber, Vorstandsmitglied des NVR und Organisatorin des Infostandes. So konnte auch bei den BesucherInnen abgeholt werden, wie die Jugendarbeit des NVR zukünftig erfolgreich ausgebaut werden kann.

Mehr Fotos in der Bilder-Galerie 

4. September

Pflege Judenweiher

Auch dieses Jahr ist die Pflege der beiden Judenweiher und deren Umgebung mit viel Enthusiasmus bei Gross und Klein,  bei schönstem Wetter und guter Laune über die Bühne gegangen.

Foto R. Feldmann.  Weitere in der Bilder-Galerie 

13. August 2021

Mausohren und Martinskirche

Zwei Neuigkeiten:

- Die vermissten Mausohren-Weibchen sind wieder da, ca. 110 Tiere - aber leider keinerlei Jungtiere.

- Große Wasserschäden in der Martinskirche: Die Dächer der Seitenschiffe müssen dringend saniert werden. Fledertierfreundliche Lösungen sind dringend gesucht!

Anfang August 2021

2021 auch ein trauriges Jahr für die Mausohren

Die extremen Witterungsverhältnisse über Wochen, ja Monate haben leider dazu geführt, dass ein ganzer Jahrgang junger Mausohren verloren ist. Die nasskalte Witterung hat es den Fledermausweibchen verunmöglicht, genügend Futter zu finden und damit die nötige Energie zu gewinnen, um ihre Jungen zu säugen und zu wärmen. So sind wohl praktisch alle Jungtiere verhungert. Im Estrich der Martinskirche, wo in den letzten Jahren regelmässig gegen 100 Mausohren ihre Jungen zur Welt gebracht haben, wurden bis Ende Juli von den Betreuern des NVR etwa 80 tote Jungtiere aufgefunden. Die Mütter, welche normalerweise im August noch angetroffen werden, waren auch nicht mehr da.

Ein kleiner Trost immerhin: Da diese Situation praktisch schweizweit angetroffen wird, kann mit grosser Sicherheit davon ausgegangen werden, dass es nicht die aktuelle Renovation der Martins-Kirche ist, welche das Malaise verursacht hat.

Bilder vom Dachboden des südlichen Seitenschiffs in der Martinskirche. Fotos li. Ruedi Gass, re. Therese Hotz

26. Juli 2021

Wiedehopf auf Besuch in Rheinfelden

 NVR-Mitglied Marianne Schmid hat uns mitgeteilt: 

"Soeben habe ich eine höchst erfreuliche ornithologische Sichtung gemacht, welche ich gerne mit Ihnen und dem NVR teilen möchte: Auf der Stadtmauer setzte sich für wenige Minuten ein Wiedehopf hin, bevor er dann wieder Richtung Stadtpark von dannen zog  ...  Leider ging´s zu rasch und meine Kamera war nicht zur Hand ... Es wäre wirklich wunderbar, wenn solche Prachtsvögel nicht an der Region vorbeiziehen sondern auch einmal hier brüten würden." 

Die letzte Meldung an den NVR über eine Wiedehopf-Sichtung in Rheinfelden kam von Marianne Werner:

26. August 2016

Dieses Bild  - nebst vielen anderen - wurde dem NVR freundlicherweise von Frau Denise Stuber, Elfingen, zur Verfügung gestellt

14. Mai 2021

Hochbetrieb bei den Uferschwalben in der Hard

Über 200 Brutröhren wurden dieses Jahr gezählt

Der "Sandhaufen" (Uferschwalbenwand) einmal aus einer anderen Perspektive

4. Mai 2021

Storchenbrut erneut der Wetterunbill zum Opfer gefallen

Ausserordentlich früh hat das bereits im Februar zurückgekehrte Storchenpaar mit der Eiablage das diesjährige Brutgeschäft begonnen. Bereits um den 20. April schlüpften vier Junge, die sich in den ersten zehn Tagen gut entwickelten.

Nun hat die nasskalte Witterung des vergangenen Wochenendes der Jungenaufzucht ein jähes Ende bereitet. Die Storcheneltern haben die verendeten Jungen aus dem Horst entfernt. Drei von ihnen wurden heute am Fuss des Storchennest(Kupfer)turmes aufgefunden.

Jungstorchkadaver.   Bild: Marcel Hauri

22. April 2021

Die Rosshimmelbrücke wird zum Wildtierkorridor

Wildtierkorridor Naturschutz Rheinfelden NVR kostengünstig Umbau Brücke
Rosshimmelbrücke von Süden mit dem Bodensubstrat auf der Ostseite. Foto: Forstdienst Rheinfelden

In diesen Tagen ist die schon lange angedachte Umwandlung der Rosshimmelbrücke Tatsache geworden. Die im letzten Herbst vom Kanton mit der technischen Erneuerung der Brücke (bis zum Neu-Streichen des Geländers) begonnene Arbeit ist nun von den Rheinfelder Förstern zu Ende gebracht worden.

 

Nachdem schon vor einiger Zeit beidseitig ca. 1.50 m hohe Holzwände als Blendschutz montiert worden sind, ist nun mit dem Einbringen des Bodensubstrats auf rund 2m Breite und der Pflanzung von rund 60 Wildsträuchern das Ziel praktisch erreicht. Es fehlt noch die geplante Einsaat einer Trockenwiese - und natürlich Einiges an Regen - dann kann die Begrünung eines Teil der Brücke beginnen.

 

Es ist zu hoffen, dass mit dieser relativ kostengünstigen Modifikation einer Strassenbrücke all denjenigen Tieren das Überqueren der Autobahn erleichtert wird, die mit den Lichtern der Autobahn und einer Asphaltpiste ein Problem haben.


19. April

Im Naturschutzgebiet Aengi herrscht schon Hochbetrieb

Naturschutz Amphibien Naturschutzgebiet Rheinfelden Natur NVR
Kaulquappengemenge im nördlichen Weiher der Aengi. Foto MT

14. April 2021

Die Uferschwalben sind eingetroffen

Uferschwalben, Naturschutzgebiet Hard, Rheinfelden, NVR
Uferschwalben über der künstlichen Uferwand in der Hard Rheinfelden. Foto: Ruedi Gass, 14.4.2021

Weitere Bilder vom Treiben der Uferschwalben vor der Rheinfelder Wand finden sich in der Bilder-Galerie.


12. April 2021

Der dritte Newsletter des NVR ist erschienen

Themen sind u.a.

  • Tier des Jahres: Der Bachflohkrebs
  • Vorbildlicher Artenschutz der Saline Riburg
  • Voranzeige: Der NVR engagiert sich auch diesen Sommer wieder beim Ferienspass
  • Renovation der Stadtkirche und die Fledermäuse
  • Nisthilfenbericht 2020
  • Die Rosshimmelbrücke wird ökologisch aufgewertet
  • u.a.m.

11. April 2021

NVR-Budget 2021 genehmigt

Die Frist zur Abstimmung über das Budget 2021 ist am 11.4.21 abgelaufen.

47 Mitglieder haben auf die Umfrage geantwortet und ihre Stimme abgegeben.

Resultat:

  • 46 Ja
  • 0 Nein
  • 1 Enthaltung (aus technischen Gründen)

21. März 2021

Die Saline Riburg baut aus – für ihre gefiederten Sommergäste

Durch die Presse hat die Öffentlichkeit erfahren, dass die Schweizer Salinen im zu Ende gehenden Winter >130'000 Tonnen Auftausalz verkauft haben. Nicht bekannt ist, dass auf dem Werkareal der Saline Riburg durch das Anlegen von Kleinstrukturen (Sand-, Holz-, Steinhaufen), Heckenpflanzungen usw. einiges für die Förderung der Artenvielfalt an Fauna und Flora geleistet wurde und noch wird.

An der alten Verdampfungsanlage besteht schon seit einigen Jahren eine beachtliche Mehlschwalben-Brutkolonie. Die gefiederten Sommergäste haben im Laufe der Jahre unter verschiedenen Dachvorsprüngen mehr als 80 natürliche Nester gebaut.

Mehlschwalben Schwalbenhaus Saline Riburg Rheinfelden

Die in der vergangenen Brutsaison im Vergleich zu den Vorjahren äusserst schlecht besetzten Nester sind aber fast ausnahmslos arg beschädigt und drohen gänzlich auseinander zu brechen.

Diese Woche nun wurde auf dem Fabrikareal für die Mehlschwalben eine vorfabrizierte Ersatzbleibe, ein sog. Schwalbenhaus, aufgestellt, denn die Verantwortlichen der Saline wollen die Schwalbenkolonie unbedingt erhalten. Beim Schwalbenhaus mit 28 Kunstnestern auf rund fünf Metern über Boden werden im Dachgeschoss zusätzlich Nistplätze für Mauersegler (auch «Spyren» genannt) angeboten.

Hoffentlich finden die bald aus ihrem Überwinterungsgebiet zurückkehrenden Schwalben das neue «Hotelangebot» ganz in der Nähe ihrer bisherigen Sommer-Unterkunft.

Text und Foto: Stephan Kaiser

18. März 2021

Die Störche haben mit dem Nestbau begonnen

Weissstorch Vogelschutz Natur Rheinfelden Biodiversität
Auf dem Storchennest-Turm (offiziell: Kupferturm)

Bereits im vergangenen Monat sind in Rheinfelden die Störche auf den Storchennestturm und auf einen der alten Bohrtürme hinter der Saline Riburg zurückgekehrt. Trotz der kühlen Temperaturen haben sie in diesen Tagen mit dem Horst(weiter)bau begonnen. Das erstgenannte Storchenpaar holt sein Nistmaterial (heruntergefallene Äste, Grasbüschel) vorwiegend am deutschen Rheinufer, im noch unüberbauten “Adelberg”. Bei der Ankunft auf dem Horst begrüsst sich das Paar jeweils mit lautem Geklapper, das weitherum hörbar ist.

Um ganz nahe am Brutgeschehen zu sein, den Horstbau, das Brutgeschäft, evtl. das Schlüpfen der Jungstörche, deren Fütterung usw. aus der Nähe beobachten zu können, hat der Verein “Für üsi Witi” bei zwei seiner Horste in Altreu Live-Nestkameras angebracht, welche über den Link

www.infowiti.ch/de/infozentrum/nestkamera angeschaut werden können.

Weitere Webcams sind unter der Website des Vereins Storch-Schweiz

www.storch-schweiz.ch/wissen/infos-tipps/webcams/ zu finden.

Der NVR wünscht gute Unterhaltung und interessante Beobachtungen.

Text: Stephan Kaiser / Archivbild: Ruedi Gass

7. März 2021

Nachwuchsförderung bei der Wasseramsel

Die etwa starengrosse Wasseramsel mit ihrer dunkelbraunen bis schiefergrauen Oberseite und der schneeweissen Brust ist vornehmlich an schnellfliessenden, sauerstoffreichen Gewässern mit zumindest ab­schnittsweise dicht bebuschten Ufern anzutreffen. Dort findet sie auch ihre Nahrung, vorwiegend Wasserinsekten, nach denen sie tauchend jagt. Sie ist einer unserer wenigen Singvögel, die schwimmen und tauchen. Die Paarbildung beginnt bereits im Herbst und erreicht im Spätwinter ihren Höhepunkt. Schon gegen Ende Februar wird oft mit dem Bau des kugel-förmigen Nests begonnen. Geeignete Nistplätze sind in den Bruthabitaten der Wasseramsel meist rar.

Werner Looser und Stephan Kaiser haben noch im Februar aus Lärchenholz geeignete Brutkästen angefertigt und diese als Ersatz für die zunehmend von Tauben benutzten alten Nistgeräte unter Brücken montiert. Das Einflugloch ist kaum sichtbar, denn der Anflug zur Brutkammer erfolgt von unten.

Stephan Kaiser

5. März 2021

Nistkasten- und Fledermausbericht 2020

Statistik über Anzahl Vögel Vogelbruten in Rheinflden 2020

Meisen: Von den 275 kontrollierten Nistkästen waren 81% besetzt, was ein sehr gutes Resultat ist.

 

Mauersegler oder Spyren: Leider konnten wegen der Corona-Pandemie die Spyrenkästen nicht kontrolliert werden (die Feuerwehr stand nicht zur Verfügung).

 

Waldkauz: Wie schon in den letzten Jahren steht es mit den Waldkauz-Bruten schlecht. Meisen oder Kleiber, Hornissen und Wildbienen benutzten die grossen Nistkästen. Nur leider in einem Waldkauzkasten im Heimeholz fand eine Brut statt.

 

Turmfalke: Im letzten Jahr wurden total 9 Bruten (Vorjahr 7) mit total 40 Jungen gezählt.

 

Schleiereule: Hier gab es schon wieder eine Zunahme 3 Bruten mit 14 Jungen!

 

Weissstorch: Wiederum gab es auf dem Kupferturm oder Storchennestturm, sowie bei der Saline 2 Bruten. Beide Paare brüteten je 4 Eier aus. Leider fiel an beiden Orten die Hälfte der Jungen der nasskalten Witterung zum Opfer.

 

Mehlschwalben: Aufgrund der Corona-Pandemiemassnahmen konnten bestandesmässig nicht alle Kolonien überprüft werden. Bei den kontrollierten Standorten konnte seit langer Zeit erstmals eine kleine Zunahme festgestellt werden.

 

Uferschwalben: Die Kolonie entwickelt sich gut. Mindestens 120 Brutröhren konnten in der Uferschwalben-Burg bei der Autobahnspange gezählt werden.

 

Fledermäuse: Die Wochenstube der Grossen Mausohren in der St. Martinskirche hat sich auf tiefem Niveau stabilisiert. 2020 wurden ca. 105 Grosse Mausohren (75 Alttiere und 30 Jungtiere) gezählt. Vor 10 Jahren zählte man noch 250 Tiere.

Ruedi Gass

6. Februar 2021

Gute Umgebungsgestalltung Holzheizwerk Rüchi

Dem Bau des AEW-Holzheizwerks fiel ein kleines Naturparadies zum Opfer. Zwei Teiche und eine artenreiche Wiese mussten weichen. Der NVR hat sich von Anfang an dafür eingesetzt, dass dieser Verlust kompensiert wird. Auch wenn ein gleichwertiger Ersatz auf dem verbliebenen Land nicht möglich ist und es abgelehnt wurde an einem anderen Ort für Ersatz zu sorgen, anerkennt der NVR, dass die Umgebungsgestaltung des Holzheizwerkes konsequent naturnah und mit hoher Ausführungsqualität erfolgte. Der neue Teich ist gut gemacht und die vielfältigen Strukturen auf dem Gelände ermöglichen vermutlich das Überleben der Amphibien im Gebiet. Das Beispiel zeigt, dass auch auf kleinen Grundstücken viel für die Biodiversität erreicht werden kann. Der NVR hofft, dass das Areal als Vorbild für andere Industriebauten in Rheinfelden dienen wird.

3. Februar 2021

GV verschoben auf 20. August 2021

Angesichts der aktuellen Coorona-Situation hat sich der Vorstand entschieden, die für den 26. März geplante GV auf den Sommer zu verschieben.

16. Januar 2021

Der zweite Newsletter des NVR ist erschienen

Er deckt den Zeitraum August bis Dezember 2020 ab. Kommentare sind willkommen.

28. Dezember 2020

Der NVR wünscht allen ein gutes neues Jahr

Eisvogel in der Schweiz bei Rheinfelde Naturschutz und Biodiversität
Eisvogel

Der Eisvogel kann in Rheinfelden rund um das Kraftwerk und manchmal im Naturschutzgebiet Ängi beobachtet werden. Ob er hier brühtet ist eher ungewiss. Es ist kein Brutplatz bekannt. In der Schweiz ist der Eisvogel mit ca. 400 bis 500 Paaren ein seltener Vogel, dessen Bestand in den letzten Jahren aber leicht zugenommen hat.

Quelle: vogelwarte.ch

23. November 2020

Walliser Schafe und Ziegen im Chilli

Naturschutzgebiet Pflege duch Beweidung Walliserschafe
Foto: Fritz Blaser

Im Chili pflegen Walliser Schafe und Hausziegen unser Naturschutzgebiet. Sie haben unerwünschte Stauden und Gräser ratzekahl weggefressen!

17. Oktober 2020

Jahresbericht 2019, Ornithologische Gesellschaft Basel

Der Bericht der Ornithologische Gesellschaft Basel (OGB) ist zwar bereits seit Mitte Juni 2020 erhältlich und auf der Webseite der Gesellschaft zum Download bereit. Dennoch sei hier darauf hingewiesen. Kernstück ist eine Liste aller in der Region Nordwestschweiz beobachteten Vögel. Spannend zu lesen und ein wichtiges Zeitzeugnis über den Zustand der Vogelwelt in unserer Region.

 

Download
OGB_Jahresbericht_2019.pdf
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10. September 2020

Der erste Newsletter des NVR ist erschienen

Bei einer Begehung des Judenweihers durch 5 Mitglieder des Vorstands wurde eine Gelbbauchunke entdeckt. Das sind gute Neuigkeiten, war doch bisher unklar ob es diese seltenen Tiere beim Judenweiher noch gibt.
Der Judenweiher ist eines von zwei Amphibienlaichgebieten von nationaler Bedeutung in Rheinfelden.