Aktuell

19. April 2022

Der Newsletter Nr. 6 ist erschienen

1.April 2022

Stabwechsel beim NVR

Ein Aera geht zu Ende - eine neue beginnt. An der GV vom 1. April hat Daniela Müller Brodmann nach sechs Jahren Präsidium das Szepter an Albi Wuhrmann weitergegeben. Für Ihre grossen Verdienste um den NVR hat der Verein sie zum Ehrenmitglied ernannt.

Mit Daniela Müller verliert der NVR leider viel biologisches Fachwissen. Mit Noah Meier ist ein junger Biologe in den Vorstand gewählt worden, der in diese Bresche springen wird.

JUNA Jahresprogramm

Jugendnaturschutzgruppe Rheinfelden, Kaiseraugst, Möhlin
Juna  Region Rheinfelden Jahresprogramm 2022

19. März 2022

Erfolgreiche Exkursion an den Klingnauer Stausee

6. März 2022

Jahresbericht 2021

Natur, Vögel und Biodiversität, Naturschutz durch NVR Rheinfelden Schweiz

Der NVR Jahresbericht 2021 ist fertig und steht hier zum Download bereit.

 

Viel Vergnügen beim Lesen und ein herzliches Dankeschön an alle, die sich auch im 2021 für die Natur in Rheinfelden eingesetzt haben!

16. Februar 2022

Nächste Veranstaltung der Jugendgruppe Juna

JUNA die aktive Kinder- und Jugendgruppe Natur, Naturschutz, Ausflug, Bildung, Kinderbetreuung, Rheinfelden Fricktal Aargau Schweiz

9. Februar 2022

JUNA - Jugendaktivität wird reaktiviert

Der NVR reaktiviert seine Kinder- und Jungendgruppe uns sucht noch Personen, die sich engagieren möchten. Hast du Lust, deine Liebe zur Natur mit Kindern und Jugendlichen zu teilen?

Einen Teil Deiner Freizeit sinnvoll einzusetzen?

Das Abenteuer der Freiwilligenarbeit zu erleben?

21. Januar 2022

Empfehlung: Zeitschrift Hotspot

Die Zeitschrift HOTSPOT herausgegeben von scnat Akademie der Naturwissenschaften Schweiz erscheint zweimal jährlich. Jede Ausgabe widmet sich einem aktuellen Schwerpunkthema aus dem Bereich Biodiversität. Die Zeitschrift ist sehr empfehlenswert und steht kostenlos zur Verfügung (freiwillige Beiträge).

Weitere Informationen und Abonnieren unter:

www.scnat.ch

6. Januar 2022

Vogel des Jahres: die Feldlerche

Bild: Beat Rüegger, Text: BirdLife

Die Feldlerche ist der Vogel des Jahres 2022 von BirdLife Schweiz. Als Bewohner offener Agrarlandschaften lebt sie seit Jahrhunderten eng mit dem Menschen zusammen. In den letzten Jahrzehnten wird sie durch die fortschreitende Industrialisierung der Landwirtschaft zunehmend ausgerottet.

Wissenswertes zur Vogelwelt in und um Rheinfelden finden Sie unter "Natur in Rheinfelden".

Haben Sie eine ornithologisch interessante Beobachtung gemacht?

Bitte melden Sie sie uns!

5. Januar 2022

Tier des Jahres: Der Gartenschläfer

Der Gartenschläfer (Eliomys quercinus) ist Botschafter für wilde Wälder und naturnahe Landschaften. Der nachtaktive Nager mit der schwarzen Augenmaske schlummert von November bis April im Winterschlaf. Danach beginnt ein turbulentes Sommerleben für den Kleinsäuger aus der Familie der Bilche.

8. Dezember 2021

Eröffnung Weihnachtsfenster im Schiefen Eck

Bilder: Béa Bieber

25. November 2021

Das Jahresprogramm 2022 ist aufgeschaltet

Donnerstag, 11. November 2021

Vermisster Storch wieder aufgetaucht

Storch Storchenstation Möhlin Rheinfelden

Der im Jahre 2017 in Rheinfelden beringte und besenderte Weissstorch Thierry lebt höchstwahrscheinlich noch und verbringt den Winter im warmen Süden.

Mehr dazu im Bericht von Stephan Kaiser:

Montag, 25. Oktober 2021

Der 5. Newsletter des NVR ist erschienen

Themen sind u.a.

Freitag, 13. August 2021

Mausohren und Martinskirche

Zwei Neuigkeiten:

  • Die vermissten Mausohren-Weibchen sind wieder da, ca. 110 Tiere - aber leider keinerlei Jungtiere.
  • Große Wasserschäden in der Martinskirche: Die Dächer der Seitenschiffe müssen dringend saniert werden. Fledertierfreundliche Lösungen sind dringend gesucht!

Anfang August 2021

2021 auch ein trauriges Jahr für die Mausohren

Die extremen Witterungsverhältnisse über Wochen, ja Monate haben leider dazu geführt, dass ein ganzer Jahrgang junger Mausohren verloren ist. Die nasskalte Witterung hat es den Fledermausweibchen verunmöglicht, genügend Futter zu finden und damit die nötige Energie zu gewinnen, um ihre Jungen zu säugen und zu wärmen. So sind wohl praktisch alle Jungtiere verhungert. Im Estrich der Martinskirche, wo in den letzten Jahren regelmässig gegen 100 Mausohren ihre Jungen zur Welt gebracht haben, wurden bis Ende Juli von den Betreuern des NVR etwa 80 tote Jungtiere aufgefunden. Die Mütter, welche normalerweise im August noch angetroffen werden, waren auch nicht mehr da.

Ein kleiner Trost immerhin: Da diese Situation praktisch schweizweit angetroffen wird, kann mit grosser Sicherheit davon ausgegangen werden, dass es nicht die aktuelle Renovation der Martins-Kirche ist, welche das Malaise verursacht hat.

Bilder vom Dachboden des südlichen Seitenschiffs in der Martinskirche. Fotos li. Ruedi Gass, re. Therese Hotz

26. Juli 2021

Wiedehopf auf Besuch in Rheinfelden

 NVR-Mitglied Marianne Schmid hat uns mitgeteilt: 

"Soeben habe ich eine höchst erfreuliche ornithologische Sichtung gemacht, welche ich gerne mit Ihnen und dem NVR teilen möchte: Auf der Stadtmauer setzte sich für wenige Minuten ein Wiedehopf hin, bevor er dann wieder Richtung Stadtpark von dannen zog. Leider ging´s zu rasch und meine Kamera war nicht zur Hand ... Es wäre wirklich wunderbar, wenn solche Prachtsvögel nicht an der Region vorbeiziehen sondern auch einmal hier brüten würden."

Die letzte Meldung an den NVR über eine Wiedehopf-Sichtung in Rheinfelden kam von Marianne Werner am 26. August 2016

Dieses Bild  - nebst vielen anderen - wurde dem NVR freundlicherweise von Frau Denise Stuber, Elfingen, zur Verfügung gestellt

14. Mai 2021

Hochbetrieb bei den Uferschwalben in der Hard

Über 200 Brutröhren wurden dieses Jahr gezählt

Der "Sandhaufen" (Uferschwalbenwand) einmal aus einer anderen Perspektive

4. Mai 2021

Storchenbrut erneut der Wetterunbill zum Opfer gefallen

Ausserordentlich früh hat das bereits im Februar zurückgekehrte Storchenpaar mit der Eiablage das diesjährige Brutgeschäft begonnen. Bereits um den 20. April schlüpften vier Junge, die sich in den ersten zehn Tagen gut entwickelten.

Nun hat die nasskalte Witterung des vergangenen Wochenendes der Jungenaufzucht ein jähes Ende bereitet. Die Storcheneltern haben die verendeten Jungen aus dem Horst entfernt. Drei von ihnen wurden heute am Fuss des Storchennest- /Kupferturms aufgefunden.

Jungstorchkadaver,  Bild: Marcel Hauri

22. April 2021

Die Rosshimmelbrücke wird zum Wildtierkorridor

Wildtierkorridor Naturschutz Rheinfelden NVR kostengünstig Umbau Brücke
Rosshimmelbrücke von Süden mit dem Bodensubstrat auf der Ostseite. Foto: Forstdienst Rheinfelden

In diesen Tagen ist die schon lange angedachte Umwandlung der Rosshimmelbrücke Tatsache geworden. Die im letzten Herbst vom Kanton mit der technischen Erneuerung der Brücke (bis zum Neu-Streichen des Geländers) begonnene Arbeit ist nun von den Rheinfelder Förstern zu Ende gebracht worden.

 

Nachdem schon vor einiger Zeit beidseitig ca. 1.50 m hohe Holzwände als Blendschutz montiert worden sind, ist nun mit dem Einbringen des Bodensubstrats auf rund 2m Breite und der Pflanzung von rund 60 Wildsträuchern das Ziel praktisch erreicht. Es fehlt noch die geplante Einsaat einer Trockenwiese - und natürlich Einiges an Regen - dann kann die Begrünung eines Teil der Brücke beginnen.

 

Es ist zu hoffen, dass mit dieser relativ kostengünstigen Modifikation einer Strassenbrücke all denjenigen Tieren das Überqueren der Autobahn erleichtert wird, die mit den Lichtern der Autobahn und einer Asphaltpiste ein Problem haben.


Nachtrag: August  2021 - die Brücke blüht 

14. April 2021

Die Uferschwalben sind eingetroffen

Uferschwalben, Naturschutzgebiet Hard, Rheinfelden, NVR
Uferschwalben über der künstlichen Uferwand in der Hard Rheinfelden. Foto: Ruedi Gass, 14.4.2021

Weitere Bilder vom Treiben der Uferschwalben vor der Rheinfelder Wand finden sich in der Bilder-Galerie.


12. April 2021

Der dritte Newsletter des NVR ist erschienen

Themen sind u.a.

Tier des Jahres: Der Bachflohkrebs

Vorbildlicher Artenschutz der Saline Riburg

Voranzeige: Der NVR engagiert sich auch diesen Sommer wieder beim Ferienspass

Renovation der Stadtkirche und die Fledermäuse

Nisthilfenbericht 2020

Die Rosshimmelbrücke wird ökologisch aufgewertet

u.a.m.

21. März 2021

Die Saline Riburg baut aus – für ihre gefiederten Sommergäste

Mehlschwalben Schwalbenhaus Saline Riburg Rheinfelden

Durch die Presse hat die Öffentlichkeit erfahren, dass die Schweizer Salinen im zu Ende gehenden Winter >130'000 Tonnen Auftausalz verkauft haben. Nicht bekannt ist, dass auf dem Werkareal der Saline Riburg durch das Anlegen von Kleinstrukturen (Sand-, Holz-, Steinhaufen), Heckenpflanzungen usw. einiges für die Förderung der Artenvielfalt an Fauna und Flora geleistet wurde und noch wird.

An der alten Verdampfungsanlage besteht schon seit einigen Jahren eine beachtliche Mehlschwalben-Brutkolonie. Die gefiederten Sommergäste haben im Laufe der Jahre unter verschiedenen Dachvorsprüngen mehr als 80 natürliche Nester gebaut.


Die in der vergangenen Brutsaison im Vergleich zu den Vorjahren äusserst schlecht besetzten Nester sind aber fast ausnahmslos arg beschädigt und drohen gänzlich auseinander zu brechen.

Diese Woche nun wurde auf dem Fabrikareal für die Mehlschwalben eine vorfabrizierte Ersatzbleibe, ein sog. Schwalbenhaus, aufgestellt, denn die Verantwortlichen der Saline wollen die Schwalbenkolonie unbedingt erhalten. Beim Schwalbenhaus mit 28 Kunstnestern auf rund fünf Metern über Boden werden im Dachgeschoss zusätzlich Nistplätze für Mauersegler (auch «Spyren» genannt) angeboten.

Hoffentlich finden die bald aus ihrem Überwinterungsgebiet zurückkehrenden Schwalben das neue «Hotelangebot» ganz in der Nähe ihrer bisherigen Sommer-Unterkunft.